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Theatergruppe Kraiburg
das Kraiburger Theater ist einem kühnen Einfall des damaligen Pfarrers Josef Hamberger zu verdanken, der 1985 eine Gruppe begeisterungsfähiger Menschen suchte, um ein historisches Stück aufzuführen. Seit dieser Zeit sind 22 Jahre vergangen. Die Neulinge von damals treiben heute die Geschicke des Theaters vorwärts. Zunächst leitete Bernadette Christ das Führungsteam, heute ist Alois Fürstenberger der erste Sprecher der Kraiburger Gruppe. Boulevard, Krimi, Musik- und Mundarttheater, historische Inszenierungen und Klassiker gehören zum scheinbar unbegrenzten Repertoire. Die Autoren reichen von Nestroy bis Dürrenmatt und von Thoma bis Loew und Anzengruber. “Theater ist Arbeit und Arbeit macht Spass” ist die Formel, die die engagierte Truppe Jahr für Jahr zu immer neuen Herausforderungen antreibt. Lange Jahre war die gute Reputation der Kraiburger eng mit dem Namen Hannelore Rechtenwald verbunden. Unter ihrer Regie enstanden 10 Jahre lang unvergessliche Theatererlebnisse, wie der “Jedermann”, “der Bockerer oder der Lumpazi Vagabundus. Leider musste Hannelore viel zu früh die Bühne des Lebens verlassen. In den Folgejahren wechselten die Regisseure. Für ein oder mehrere Stücke in Folge arbeitete man u.a. mit Martin Winklbauer (Ludwig der Bayer), Elmar Weber (Name der Rose), Mario Dierks und zuletzt Florian Strober (Die Physiker) als Gastregisseure zusammen. Strober will die Arbeit mit den Ensemble, die bei den “Physikern” so erfolgreich begonnen hat, auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Mit Diana Fürstenberger hat die Kraiburger Truppe jetzt auch Regienachwuchs aus den eigenen Reihen. Die gelernte Theaterpädagogin leitet seit 2007 zwei Nachwuchsensembles, mit denen sie heuer das erste Stück inszenieren wird.
Stücke seit 1985
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